[HOW TO] Infogr.am: Infografik leicht gemacht


Ständig gehen sie durch die Blogs und sozialen Netzwerke: Infografiken sind zu jedem Thema immer sehr beliebt. Ob lang oder kurz, sie sind immer toll anzusehen, bieten konzentrierte Informationen und viel Visualisierungsarbeit für den Redakteur. Was nach viel Arbeit aussieht, ist meist auch viel Arbeit. Infogr.am aber macht es nun leichter Infografiken zu erstellen. Ein How To.

Nachdem man sich auf Infogr.am mit seinem Facebook- oder Twitteraccount angemeldet hat, kann man auch schon loslegen und zwischen fünf (Stand: 05.2012) verschiedenen Themes für seine Infografik wählen. Diese unterscheiden sich aber nur minimal in Farbe und dem Aussehen der einzelnen Elemente (Titel, Text, Bild, Grafik und Zitat).

Hat man sich entschieden kann man den Titel eintragen und je nach Belieben die verschiedenen Elemente hinzufügen und anordnen. In unserem (mit fiktiven Daten erstellten) Beispiel (siehe unten) haben wir uns nach dem Titel für ein Zitat entschieden, dass unsere Grundmeinung darstellen soll. Danach haben wir eine interaktive Matrix eingefügt, die den Vergleich von Bundes-, Lokal- und Datenjournalisten von 2000 über 2006 bis 2012 zeigt und ein kurzes Textstück, das die Grafik begleitet. Um zu verdeutlichen, dass auch andere Grafiken möglich sind, haben wir uns darunter für ein Liniendiagram entschieden, Säulen- und Kuchendiagramme sind aber ebenso möglich.

Die fertige Infografik kann dann via Twitter, Facebook und Pinterest geteilt werden oder mittels iFrame ins Blog oder auf der Website eingebunden werden.

Infogr.am ist letztlich kinderleicht und durch das Browserinterface auch ohne Download- und Entpackarbeiten schnell zu bedienen. Leider ist das Tool momentan leicht überlastet, so dass es ab und an zu Verzögerungen kommt. Auch das Umwandeln von Änderungen in der Excel-Tabelle kann mitunter auch mal eine halbe Minute dauern, was aber je nach Tageszeit variieren kann. Uns hat auch ein Texteditor gefehlt, mit dem man beispielsweise den Namen des Autors eines Zitats rechtsbündig setzen kann. Schön ist aber, dass angefangene Arbeiten dank des Einloggens via Twitter oder Facebook zugeordnet werden können und so im Browser gespeichert werden.

Infogr.am eignet sich besonders gut für Anfänger und Interessierte, die schnell und einfach ihre Daten und Statistiken visualisieren und interaktiv (viral) verbreiten wollen. Wir sind bisher sehr zufrieden und von den Funktionen überzeugt und auf die kommende Entwicklung gespannt. Weitere Themes und Visualisierungsmöglichkeiten werden folgen, das haben die Entwickler “HackFwd” und “Startup Sauna” bereits auf der Startseite angekündigt.

Hier unser Beispiel:

Was haltet Ihr von Infogr.am? Überzeugt euch unser Beispiel? Werdet Ihr es ausprobieren oder habt Ihr es vielleicht schon ausprobiert? – Lasst es uns wissen in den Kommentaren.

Infogr.am | Bild: Infogr.am | (gil)

3 thoughts on “[HOW TO] Infogr.am: Infografik leicht gemacht

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